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Aktiven Naturschutz betreiben

Jungjäger des Jagdklub Limburg und der Jägervereiniguung  Oberlahn pflegen Naturschutzgebiet

Westerwaldgrube bei Thalheim

 

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Kritik am „Wald ohne Wild“
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Es gibt einige Fakten zur Jagd, die den meisten Menschen in der Öffentlichkeit nicht bewußt sind. Oder wußten Sie zum Beispiel, das...

 

  • Jäger zur Ausübung ihres Hobbies eine staatliche Prüfung ablegen müssen, in denen die Themen Wildtierkunde, Feldbau, Waldbau, Wildkrankheiten, Fleischhygiene, Waffenkunde, Waffenrecht, Naturschutzrecht, uvm. geprüft werden?
  • die Jäger, die einzige Naturschutzgruppierung sind, die für die Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit noch Steuern bezahlen? Die Jagdsteuer ist Relikt aus Zeiten in denen die Jagd noch gut situierten Gruppen vorbehalten war. Durch die Steuer sollten die Einnahmen aus dem Wildbretverkauf versteuert werden. Heute erheben nur noch wenige Landkreise diese Steuer, da erkannt wurde, dass diese Steuer die ehrenamtlichen Helfer in den Revieren unfairerweise belastet. Leider hat sich diese Erkenntnis im Landkreis Limburg-Weilburg noch nicht durchgesetzt.
  • die Jäger das Wild, das durch Verkehrsunfälle ums Leben kommt, kostenlos entsorgen und somit die öffentlichen Kassen um viele Tausend Euro pro Jahr entlasten. Durch die unfaire Belastung durch die Jagdsteuer sind mittlerweile einige Jäger nicht mehr bereit, diese Tätigkeit auch in Zukuft noch zu übernehmen.
  • die Jäger für die Schäden, die das Wild an landwirtschaftlichen Flächen anrichtet, persönlich haftet? So ist es nicht selten, das die Jäger für die Schäden, die hauptsächlich durch Wildschweine entstehen, mehrere tausend Euro pro Jahr an Wildschaden bezahlen. Zur Schadensverhütung werden auf eigene Kosten besonders bedrohte Flächen eingezäunt. Im Sommer vor der Ernte ist der Jagdpächter daran zu erkennen, das er eigentlich zuhause nicht anzutreffen ist.
  • das Jäger nur in einem bestimmten Gebiet jagen dürfen? In Deutschland existiert das Reviersystem, das heißt, das nur in einem bestimmten Gebiet die Jagd ausgeübt werden darf. Die Reviere werden von den Flächenbesitzern verpachtet - meistens handelt es sich um einen Zusammenschluß aller Landwirte und der Ortsgemeinde. Diese Verpachtung bringt den öffentlichen Kassen einen nettes Zubrot ein.
  • Weitere Fakten finden Sie unter: www.jagd-fakten.de