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Seele auf Leinwand - Nachruf

Seele auf Leinwand - Nachruf

Der Jagd- und Naturmaler Willi Herr verstarb am Karfreitag 2017 in seiner Heimatstadt Diez an der Lahn.

Zeichnen und Malen waren für Willi Herr schon von früh an die große Leidenschaft. Heute gehört der Künstler zu den angesehenen Jagd- und
Naturmalern Deutschlands.
 
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Ein etwas anderer 1.Mai

In der beizjagdlosen Zeit haben wir Falkner etwas mehr Muse, uns um alltägliche Dinge zu kümmern, auch wenn trotzdem Volieren ausgebessert werden müssen und die ersten Paare brüten. Doch auch für „Gesellschaftliche Beziehungen“ bleibt etwas mehr Zeit. So hatte ich am 1. Maifeiertag mit Freunden eine kleine Wanderung unternommen und wollte mit ihnen einige schöne Stunden verbringen. Soweit der Plan, bis mein Handy klingelte.

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Wildbret ist gesund!!!

Unser heimisches Wild befindet sich rund um die Uhr in Freiheit und kann sich von den Dingen ernähren, von denen es glaubt am besten zu leben. Wenn das Wild sich dann auch ungestört in seinen Einständen bewegen kann, dann lebt es gesünder als jedes Nutztier, was irgendwann zur Schlachtung kommt. Wenn es dann sachgemäß zur Strecke kommt und fachgerecht verarbeitet wird, kann es als hochqualtitatives Lebensmittel in den Umlauf gelangen.

Wild muss man nicht einlegen!

Die alltägliche Frage nach dem Einlegen stellt sich zum Glück heute nicht mehr. Der strenge Geschmack - auch als Haugoût bezeichnet - war nichts anderes als Verwesungsgeschmack, der aus den mangelhaften Kühlmöglichkeiten resultierte. Während es früher keine Kühlzellen gab und damit erlegtes Wild im Sommer nicht haltbar gemacht werden konnte, sind heute alle Jagdreviere im Besitz professioneller Kühlzellen mit denen auch im Hochsommer die Herstellung qualitativen Wildbrets möglich ist. Daher kann ein Stück Wild genauso zubereitet werden, wie herkömmliches Fleisch vom Metzger.

Wann bekomme ich Wild?

Jede Wildart hat in Deutschland festgesetzte Jagdzeiten, in denen es bejagt werden darf. Daher richtet sich das Angebot von Wildfleisch rein nach den Jagdzeiten. Hauptjagdsaison ist im Wesentlichen der Herbst und der Winter, da in dieser Zeit die meisten Wildarten keine abhängigen Jungtiere mehr zu versorgen haben. Wildschweine sind aufgrund ihres großen Vorkommens hingegen das ganze Jahr bejagbar. Dies hängt damit zusammen, das Frischlinge nach bereits 6 Monaten bis zu 30 kg wiegen und daher bejagt werden können. Auch werden sie das ganze Jahr gesetzt. Die Elterntiere sind auch hier streng geschont.

Welche Wildarten kommen hier vor?

In den Lagen des Westerwald und Taunus sind Rotwild, Rehwild, Schwarzwild (Wildschweine), Hasen, Enten, Tauben und Wildkaninchen die beherrschenden Wildarten. Nach den Vorkommen in Ihrer Nähe fragen Sie bitte den Jäger vor Ort.

Wird das Wild auch untersucht?

Jäger, die Wild in der Öffentlichkeit handeln, sind Lebensmittel-Unternehmer im Sinne des Gesetzes. Daher sind sie alle in Ihrer Ausbildung, bzw. durch spezielle Schulungen in den Fächern Lebensmittelhygiene und Wildkrankheiten geschult worden. Das erlegte Wild wird vor dem Erlegen auf normales Verhalten begutachtet. Beim Versorgen werden dann die inneren Organe des Wildes auf Veränderungen betrachtet.

Alle fleischfressenden Wildarten müssen vor dem "In-Verkehr-bringen" auf Trichinen untersucht werden. Diese Untersuchung wird durch das zuständige Veterinäramt durchgeführt.

Wo bekomme ich Wildfleisch her?

Nutzen Sie dafür unsere Revierliste heimischer Jäger. Sie können natürlich auch Ihren Jäger vor Ort ansprechen.