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Seele auf Leinwand - Nachruf

Seele auf Leinwand - Nachruf

Der Jagd- und Naturmaler Willi Herr verstarb am Karfreitag 2017 in seiner Heimatstadt Diez an der Lahn.

Zeichnen und Malen waren für Willi Herr schon von früh an die große Leidenschaft. Heute gehört der Künstler zu den angesehenen Jagd- und
Naturmalern Deutschlands.
 
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Ein etwas anderer 1.Mai

In der beizjagdlosen Zeit haben wir Falkner etwas mehr Muse, uns um alltägliche Dinge zu kümmern, auch wenn trotzdem Volieren ausgebessert werden müssen und die ersten Paare brüten. Doch auch für „Gesellschaftliche Beziehungen“ bleibt etwas mehr Zeit. So hatte ich am 1. Maifeiertag mit Freunden eine kleine Wanderung unternommen und wollte mit ihnen einige schöne Stunden verbringen. Soweit der Plan, bis mein Handy klingelte.

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Dauerthema Wildunfall

 

Den Elchtest braucht auf den Straßen des Landkreises Limburg-Weilburg zum Glück kein Autofahrer bestehen. Aber Karambolagen mit Wildschweinen, Hirschen und Rehen können übel enden, für Tier und Mensch. Jagdpächter beklagen, dass vermehrt Wildunfälle nicht mehr bei den Revierinhabern oder der Polizei gemeldet werden obwohl an der Unfallstelle Grasnarben, Utensilien wie Glasscherben, Stoßstangen und Zierleisten von einem Schaden am Fahrzeug zeugen.

Nur eine Beispiel: Auf der B8 zwischen Elz und Malmeneich wurden im Laufe eines Jahres vier Wildschweine und fünf Rehe über- oder angefahren, ohne dass der Schaden gemeldet wurde. Im März verständigte ein Landschaftsgärtner den Jagdpächter Heinz Schäfer, dass ein Wildschwein im Straßengraben säße. Er fand einen Keiler, bei dem durch einen Zusammenstoß mit einem Auto der Unterkiefer nur noch an einem Fetzen Fell hing. Ein Lkw fuhr vor zwei Jahren in einer Samstagnacht mit aufgeblendetem Licht in eine Rotte Wildschweine. Die geblendeten Frischlinge scharten sich um ihre Mutter, bevor sie von dem Lkw zermalmt wurden. 12 Tiere lagen tot oder schwerverletzt auf der B 8. Der Fahrer fuhr einfach weiter Richtung Gewerbegebiet ohne den Vorfall zu melden. Ob er die Fahrzeit überschritten hatte und nun um eine Anzeige bangte? Viele Stunden verbringen die Jäger damit, das verletzte Wild mit einem Jagdgebrauchshund nachzusuchen um es von seinen Schmerzen zu erlösen.

 

Die Jäger appellieren an die Bürger, unbedingt die Polizei, den Jagdpächter oder das Forstamt zu informieren auch wenn es nur geringen Schaden am Auto gegeben hat und "das Tier ja noch davon gelaufen ist". Man dürfe Tiere nicht qualvoll verenden lassen, betont der Pressereferent des Jagdklubs Limburg, Daniel Steffen. Kraftfahrzeughalter seien verpflichtet, bei einem Wildunfall anzuhalten, die Unfallstelle zu sichern und die nächste Polizeidienstelle zu informieren - übrigens auch im ureigensten Interesse, damit die Versicherungsleistungen im Rahmen einer Teilkasko-Versicherung zu gewährleistet sind. Im Übrigen weist Daniel Steffen darauf hin, dass man sich der Wilderei strafbar macht, wenn verletzte oder getötete Tiere mitgenommen und zum Beispiel über den Kochtopf entsorgt werden. Im Kreis Limburg finden durchschnittlich jedes Jahr rund 800 Stück Schalenwild (Reh, Wildschwein, Rotwild) durch Wildunfälle den Tod. (st)