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Seele auf Leinwand - Nachruf

Seele auf Leinwand - Nachruf

Der Jagd- und Naturmaler Willi Herr verstarb am Karfreitag 2017 in seiner Heimatstadt Diez an der Lahn.

Zeichnen und Malen waren für Willi Herr schon von früh an die große Leidenschaft. Heute gehört der Künstler zu den angesehenen Jagd- und
Naturmalern Deutschlands.
 
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Ein etwas anderer 1.Mai

In der beizjagdlosen Zeit haben wir Falkner etwas mehr Muse, uns um alltägliche Dinge zu kümmern, auch wenn trotzdem Volieren ausgebessert werden müssen und die ersten Paare brüten. Doch auch für „Gesellschaftliche Beziehungen“ bleibt etwas mehr Zeit. So hatte ich am 1. Maifeiertag mit Freunden eine kleine Wanderung unternommen und wollte mit ihnen einige schöne Stunden verbringen. Soweit der Plan, bis mein Handy klingelte.

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Wildschadensverhütung im Juni

 

Im Juni sind die Tage gewöhnlich am längsten und die Nächte am kürzesten. Das wir Menschen in dieser Zeit oftmals übermüdet durch das Leben schreiten, kann viele Gründe haben - Hitze, Sommerfeste, Grillfeiern oder wie in diesem Jahr die Fußball-WM mit unvermeidlichem Vuvuzelalärm können für eine Zeit des reduzierten Schlafes sorgen. Das jedoch auch Wildschweine zu Schlafstörungen führen können, wissen außer den betroffenen Jägern und Landwirten wohl die wenigsten.

 

Denn der Frühsommer ist die Zeit in der das Getreide seine Frucht ausbildet. Die späteren Körner sind nun noch weich und im Gegensatz zu später auch noch süß. Das lockt gerade die Wildschweine aus dem Wald in die Felder, denn die frischen Körner sind allemal besser als die Eicheln und Bucheckern aus dem Vorjahr.

 

Während die landwirtschaftlichen Flächen im Jahresverlauf wenig Deckung bieten, finden sich im Juni/Juli einige stille Plätzchen. Gerade die Rapsschläge sind ein hervorragendes Versteck für Wildschweine, Füchse und Rehe, da sie aufgrund ihrer Undruchdringlichkeit Schutz vor Menschen und ihren Begleitern bieten. Von diesen Feldern aus starten dann die Wildschweine abends ihre Streifzüge durch die Weizen- und Haferfelder.

 

Als Jagdpächter hat man die Pflicht die landwirtschaftlichen Flächen vor Schäden durch Wildschweine zu schützen, den schließlich haftet man mit dem eigenen Geldbeutel für auftretende Schäden. Verhindern kann man Wildschaden entweder durch das Aufstellen von Zäunen oder das Verstänkern dieser Flächen. Meistens erreicht man dadurch aber nur eine Verlagerung der Problematik, da es nicht möglich ist, alle Flächen einzuzäunen. Das effektivste Mittel zur Verhinderung von Wildschäden ist die Bejagung. Da Wildschweine sehr schlau sind, merken sie sehr schnell, wenn ihnen jemand an die "Schwarte" will. Durch das Erlegen von Tieren aus der Rotte werden die anderen Tiere diese Fläche meiden.  Eine strenge Bejagung der Wildschweine ist aufgrund der hohen Reproduktionsraten und der damit zusammenhängenden Wildschäden ohnehin dringend angeraten. Ein "Feuer frei aus allen Rohren" ist selbstverständlich tabu, denn nur die großen Wildschweine sind in den Getreidefeldern zu sehen, die kleinen Frischlinge befinden sich unsichtbar neben und unter den Leittieren. Um also keinen Fehlabschuss zu begehen, muss man warten, bis sie den Acker verlassen und in den angrenzenden Wald oder nächsten Schlag ziehen. Erst jetzt kann man sich sicher sein, nicht das falsche Wildschwein zu erlegen.

 

Die Bejagung der Wildschweine findet hauptsächlich in den Abend- und Morgenstunden statt, d.h. bis ca. 23 Uhr und morgens ab 03:00 Uhr.

 

Wenn Sie also in den Sommermonaten einen äußerst übermüdeten Kollegen haben, fragen Sie ihn doch einfach mal, ob er für ihre Grillparty leckere Wildschweinbratwürste mitbringen kann...

 

In der folgenden Bildergalerie können Sie Bilder von Wildschäden und der Entstehung sehen.

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