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Seele auf Leinwand - Nachruf

Seele auf Leinwand - Nachruf

Der Jagd- und Naturmaler Willi Herr verstarb am Karfreitag 2017 in seiner Heimatstadt Diez an der Lahn.

Zeichnen und Malen waren für Willi Herr schon von früh an die große Leidenschaft. Heute gehört der Künstler zu den angesehenen Jagd- und
Naturmalern Deutschlands.
 
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Ein etwas anderer 1.Mai

In der beizjagdlosen Zeit haben wir Falkner etwas mehr Muse, uns um alltägliche Dinge zu kümmern, auch wenn trotzdem Volieren ausgebessert werden müssen und die ersten Paare brüten. Doch auch für „Gesellschaftliche Beziehungen“ bleibt etwas mehr Zeit. So hatte ich am 1. Maifeiertag mit Freunden eine kleine Wanderung unternommen und wollte mit ihnen einige schöne Stunden verbringen. Soweit der Plan, bis mein Handy klingelte.

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Biotopverbesserung durch Wildäsungflächen

"Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden" - so steht es in §1 des Bundesjagdgesetz. Damit wird die Pflicht zur Hege gesetzmäßig verankert, für viele Jäger ist sie dennoch keine gesetzliche Pflicht, sondern Herzblut und Überzeugung mit seinem Handeln etwas für die freilebenden Tierarten zu tun.

 

Ein Teil der Hege muss mit der Flinte ausgeübt werden, so z.B. die Bejagung der Beutegreifer (Fuchs, Dachs, Marder, ...). Alle diese Maßnahmen werden jedoch nicht sonderlich erfolgreich sein, wenn das Biotop einen Anstieg der Bestände nicht hergibt. Eine Möglichkeit zur Biotopversserung ist die Ablage von Wildäckern oder Wildäsungsflächen. Selbst kleine Flächen können sich stark auf die Qualität eines Revieres auswirken, so dass hier Flächen in Betracht kommen, die landwirtschaftlich nicht effektiv bewirtschaftet werden können. In Gesprächen mit den Landwirten oder Grundbesitzer kann man hier vielleicht die ein oder andere Fläche bekommen.

 

Wenn man sich die Feldflur im Frühjahr und im Winter betrachtet, stellt sich schnell heraus, in welcher Jahreszeit eine Wildäsungsfläche Nahrung und Unterstand bieten muss - im Herbst und Winter. In dieser Jahreszeit befindet sich keine Vegetation auf den Feldern, so dass man hier unterstützend einwirken kann.

 

Idealer zeitpunkt zur Anlage von Wildäckern ist das späte Frühjahr, wenn die Böden schon ausreichend warm sind.

 

Wildacker nach Einsaat im Mai

Bild 05.05.12: Hier sieht man eine Fläche kurz nach der Einsaat im Mai.

 

Bereits nach kurzer Zeit, stellt sich eine grüne Fläche ein, die bereits viel Äsung bietet.

Bild: 05.06.12

 

Bild: 28.06.12

 

 

Am 31.07.12 hat sich bereits ein buntes Blütenmeer aus Sonnenblumen, Malve und Buchweizen gebildet. Nun die Fläche auch seine maximale Wuchshöhe von über 2m erreicht. Durch diese Blütenpracht werden auch Bienen und andere Insekten angezogen, was man akkustisch sehr gut wahrnehmen kann.

 

 

Gegen Ende des Jahres sind die meisten Pflanzen zusammengebrochen, die Sonnenblumen habe die Kerne verloren und bilden so die Saat für das kommende Jahr. Dauergrün sind nur noch die Kohlarten, die wie auf dem Bild zu sehen, von Hase und Reh stark beäst werden. So hält man auch im Winter nahrhafte Grünäsung zur Verfügung.

 

Nach zwei Jahren sollte die Fläche neu bestellt werden, da andernfalls unerwüschte Beikräuter die Oberhand gewinnen und die Flächer unattraktiver machen. 

 

Weitere Bilder finden sie in unserer Bildergalerie unten:

 


Informationen zur Äsungsmischung:

"Diese, insbesondere zur Begrünung von Ackerflächen geeignete Mischung hat in vielen Revieren zu einer deutlichen Verbesserung der Niederwildbesätze geführt.

 

Sie liefert über mehrere Jahre alles, was Rehe, Hasen, Fasanen und Rebhühner als Einstand, Kinderstube und Brutplatz so dringend benötigen: abwechslungsreiche Äsung sowie raschelnde, schützende Deckung.

 

Der hohe Anteil an Futterraps, Kohl und Staudenroggen macht den Wildacker weiterhin zu einem bevorzugten Wintereinstand, insbesondere auch des Rehwildes.

 

Aussaatzeit: April, Mai, Juni, Juli, bis Ende August

 

Aussaatmenge:
schwere Böden, große Flächen: 20 kg / ha;
leichte Böden, starker Wilddruck: 30 kg / ha

Aussaattiefe: 2 - 3 cm

Lebensdauer: zwei- bis dreijährig

 

Düngung:
3-4 Wochen nach Aussaat: 250 kg / ha Volldünger (Blaukorn)
Folgejahre (März/April): 200 kg / ha Thomaskali

 

Pflege:
Die Fläche kann im 2. und 3. Jahr im August nach Abreife des Staudenroggens geschröpft werden.

 

Die Mischung enthält in einem ausgewogenen Verhältnis:
Buchweizen, Sonnenblume, Kulturmalve, violett, Phacelia (Bienenweide), Alexandrinerklee, Inkarnatklee, Rotklee, diploid, Schwedenklee, Weißklee, Winterfutterraps Akela, Winterfutterraps Nikos, Staudenroggen Permontra, Futter-/Markstammkohl, Westfälischer Furchenkohl, Staudenroggen Reimonta

 

Zu bestellen bei: www.Wildacker.de

 

www.saatgut-shop.de/product_info.php

 

Bilder der Fläche im Verlauf der Jahres